60 Jahre Frauen bei KOLPING
Shownotes
Vor genau 60 Jahren gab es einen historischen Meilenstein bei KOLPING: Auf der Zentralversammlung in Würzburg wurde die Aufnahme von Frauen beschlossen. Zuvor war der Sozialverband ein reiner Männerverband. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich die Rolle von Frauen bei Kolping verändert hat, wo noch Luft nach oben ist und wie wichtig die Grundrechte Gleichstellung und Gleichberechtigung in der Gesellschaft und bei KOLPING sind.
Gäste: Lisi Maier ist Direktorin der Bundesstiftung Gleichstellung und Kolpingschwester und Alexandra Horster ist Bundessekretärin von Kolping Deutschland Host: Johanna Horn
Wenn ihr mehr zum Thema „Gleichstellung bei Kolping“ erfahren wollt, dann schaut ins Kolpingmagazin. In der Ausgabe vom 8. August 2026 findet ihr einen Artikel über „60 Jahren Frauen bei Kolping“ und ein Interview mit Lisi Maier. Und da im Printmagazin nur begrenzter Platz ist, veröffentlicht KOLPING das vollständige Interview im Onlinemagazin: Zum Kolpingmagazin
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:05: Herzlich willkommen zu gesellig der Kolping Podcast.
00:00:08: Schön, dass ihr dabei seid!
00:00:10: Wir haben ein Grund zu feiern – nämlich sechzig Jahre Frauen bei Kolping.
00:00:14: Über einhundert jahrelang war Kolping ein reiner Männerverband bis zur Zentralversammlung in Würzburg.
00:00:20: Da wurde beschlossen, Frauen als gleichwertige Mitglieder aufzunehmen.
00:00:25: Frauen bei Kolping ist heute also unser Thema und ich freue mich sehr über zwei besondere Gesprächspartnerinnen.
00:00:32: Lisi Meier ist Direktorin der Bundesstiftung Gleichstellung in Berlin, und Kolpings Schwester Hallo!
00:00:40: Und Alexandra Horster die Bundessekretärin von Kolping Deutschland.
00:00:45: Die Bundesstichtung Gleichstellungen will Frauen und Männer in Deutschland gleichstellen, Nachteile abbauen und die Gesellschaft immer wieder auf dieses Thema aufmerksam machen.
00:00:56: Und das obwohl die Gleichberechtigung ja im Grundgesetz verankert ist.
00:00:59: aber die Realität das wissen wir alle drei ist eine andere mit Blick auf Löhne, Aufteilung der Sorgearbeit oder auch Führungspositionen.
00:01:07: Warum ist das?
00:01:11: Das ist natürlich so dass es tiefer ankerte Strukturen in unserer Gesellschaft gibt die weiterhin dazu beitragen, dass sich die Dinge nicht so schnell verändern wie es eigentlich notwendig wäre um wirklich tatsächliche Gleichberechtigung also Gleichstellung dann auch herbeizuführen.
00:01:31: Und das ist richtig.
00:01:32: wir haben im Grundgesetz ja im Artikel drei Absatz zwei des Verankerts, dass eben es nicht nur die formale Gleichberechnung gibt sondern Ja, überall dort wo wir eben diese Gleichberechtigung nicht haben bestehende Ungleichheiten auch entsprechend abzubauen und dazu beizutragen dass Gleichstellung hergestellt wird.
00:02:00: Die Bundesstiftung Gleichstellung ist eine staatliche Einrichtung.
00:02:03: Wir sind eine Stiftung des öffentlichen Rechts und eben dafür gegründet worden, dass wir aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zur Gleichstellung in unserer Gesellschaft immer wieder erheben und dazu beitragen, dass sie auch in den Transfer gebracht werden.
00:02:19: diese Informationen zum Beispiel über die Begleitung der Sachverständigenkommission für den jeweiligen Gleichstellungsbericht oder wir ab dem Jahr zum Jahr im Jahr zum Beispiel zum Gender Pay Gap, also der Ungleichheit bei den Löhnen.
00:02:43: Oder eben auch zur Betreuungssituation wie sie in den unterschiedlichen Bundesländern sich sehr unterschiedlich auch zeigt und damit eben auch nachteilig ist für Vereinbarkeitsfragen.
00:02:55: Okay, jetzt zeigt es auf.
00:02:56: Aber was genau könnt ihr bewirken an diesen Strukturen ändern?
00:03:01: Unser Aufgabe ist dann das nicht nur bei diesem Aufzeigen stehen zu bleiben sondern die wissenschaftlichen Erkenntnisse auch in den Transfer zu bringen gegenüber Verwaltung und Politik aber eben auch Bildungsarbeit zu leisten also unterschiedliche gesellschaftliche AkteurInnen darüber zu informieren was auch Handlungsoptionen sein können.
00:03:24: Wir machen zum Beispiel relativ viele Beratungsangebote auch für die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, wo es ja fast zwei Tausend gibt in ganz Deutschland.
00:03:34: Das ist sozusagen ein Baustein.
00:03:36: auf der kommunalen Ebene.
00:03:38: und bei der Bundesverwaltung setzen wir dahingehend an dass wir unterstützen auch beratend unterstützen die unterschiedlichen Bundesministerien wenn sie Gesetze schreiben dass sie die gleichstellungsorientierte Gesetzesfolgenabschätzung, die eigentlich schon seit fast zwei Jahrzehnten vorgesehen ist in der gemeinsamen Geschäftsordnung und der Bundesregierung.
00:04:01: Dass Sie durchgeführt werden muss, das die dann entsprechend wirklich auch durchgeführt wird.
00:04:07: Auch so wie es eigentlich bestenfalls dazu beiträgt, dass man reflektiert, ist dieses Gesetz, was wir jetzt gerade schreiben im jeweiligen Ressort, sagen wir mal im Verkehrsministerium Hat das Nachteile für die unterschiedlichen Geschlechter?
00:04:25: Und können wir vielleicht mit einem Gesetz auch dazu beitragen, bestimmte Nachteilen in der Gesellschaft zu reduzieren.
00:04:32: Für das benachteiligte Geschlecht.
00:04:34: Wie geduldig oder eben fordernd musst du in diesem Job sein?
00:04:39: Wahrscheinlich beides ist ja immer relevant und wichtig.
00:04:43: zum einen weil du sagst fordernt.
00:04:44: ich glaube es ist ganz zentral und wichtig dass man immer wieder auf Handlungsempfehlungen die es aus der Wissenschaft schon seit vielen Jahrzehnten teilweise gibt.
00:04:53: Also wir haben jetzt im Juni, zwanzig, sechsundzwanzig fünfzehn Jahre Gleichstellungsberichte der Bundesregierung gefeiert in Anführungsstrichlein und diese Fünfzehn-Jahre bedeutet natürlich auch vier Gleichstellungen Berichte, die vollgepackt sind mit Handlungsempfehlungen, die dazu beitragen würden dass unsere Gesellschaft auch gleichgestellter wäre.
00:05:16: Da ist es schon auch grundsätzlich so, dass wir immer wieder diese Handlungsempfehlungen einbringen müssen.
00:05:23: Hat aber auch einfach damit zu tun, dass man ja nicht immer mit den gleichen Menschen spricht oder mit den gleichen Akteurinnen sondern das die ja auch wechseln, die dann an den entscheidenden Positionen sitzen und da ist dann auch die Geduld, die damit einhergeht.
00:05:38: also ist es grundsätzlich natürlich glaube ich schon auch wichtig und ganz zentral immer wieder geduldig in der Gleichstellungsfrage zu bleiben.
00:05:47: Ich habe ganz oft, auch schon in früheren Jahren wenn ich mit Verbänden, auch mit Frauenverbänden-Frauenorganisation zusammengearbeitet hab dann haben die oft gesagt ja aber bei meinen Kindern wird alles anders.
00:06:01: oder da sehe ich schon eine Bewegung Wenn wir uns jetzt anschauen, wie die aktuellen zwanziger oder dreißiger Generationen ausschaut mit der Verteilung von Sorgearbeit und so weiter.
00:06:16: Die Bewegung ist entweder eine Schnecke und an manchen Stellen sehen wir eben auch ... wieder Rollbacks oder sogar konzertierte Pushbacks gibt.
00:06:27: Also die Rolle rückwärts zu einfachen Strukturen?
00:06:29: Also entweder die Rolle Rückwärt, die entsteht aus bestimmten gesellschaftlichen Entwicklungen und Bewegungen wo man nicht reflektiert drüber nachdenkt oder eben auch ein bewusster Pushback den ich schon sehe wie er zum Beispiel von Tech-Aktören vorangetrieben wird aus den USA, also Elon Musk ist ein gutes Beispiel dafür.
00:06:52: Aber auch bestimmten Politikern wie Donald Trump die natürlich sehr stark Rollenbilder und Stereotypen wieder in einem internationalen Diskurs prägen und einbringen die sehr bewusst einfach auch wieder was zurück drängen wollen, was Frauen sich über viele Jahrzehnte hinweg erkämpft haben.
00:07:12: Und dabei war das ja mal ganz anders wenn wir nach Amerika gucken Alex?
00:07:16: Genau da war ich total überrascht!
00:07:18: Ich habe einen Artikel gefunden der in neunundfünfzig erschienen ist über den Mitarbeit der Frauen im amerikanischen Coppings-Familie.
00:07:27: und dann geht es um die Copping-Familye Cincinnati und ich lese das gerade mal vor.
00:07:33: Ich weiß nicht, wie die Kolping-Familien in Deutschland arbeiten.
00:07:36: Irgendwie müssen sie es ohne die Hilfe der Frauen schaffen, weil sie ihnen kein Mitspracherecht im Vereinsangelegenheiten geben.
00:07:42: Aber wir sind in Amerika und unsere mechanischen Wege unterscheiden sich von denen der Deutschen.
00:07:48: Wir können wirklich nicht ohne die Damen funktionieren.
00:07:51: Daher so glaube ich sollten wir richtige Gentlemen sein und diesen Damen endgültig mehr Beachtung und mehr Stimme in unseren Kolping angelegen halten geben.
00:08:00: Guck mal großartig!
00:08:02: Ja Neunundfünfzig, so sieben Jahre bevor wir es dann in Deutschland geschafft haben Frauen zu vollwertigen Mitgliedern zu machen.
00:08:09: Waren
00:08:09: die Amerikaner schon Vorreiter hatten das auf dem Schirm und haben das schon gelebt?
00:08:13: Ja.
00:08:13: Alexandra Horster ist die allererste Bundessekretärin in der Geschichte von Kolping vor vier Jahren gewählt worden.
00:08:21: Wie besonders ist das für dich selbst?
00:08:23: Also im Alltag ist das gar nicht so besonders, tatsächlich.
00:08:27: Aber gerade in Vorbereitung auf die heutige Podcast-Folge habe ich noch mal gedacht – ach, das ist schon auch ganz cool!
00:08:34: Das ist vielleicht doch was womit ich ein bisschen in der Geschichte bleibe, wobei man ja sagen muss, Haltung und Führungsposition bei Kolping hatten wir ja auch schon ab zwei Tausendsechzehn.
00:08:42: die erste Bundesvorsitzende Ursula Grohn-Kranich wurde dann als Frau als Bundesvorschitzende gewählt.
00:08:50: war schon der erste Schaltmoment für Colping tatsächlich, weil Colping bis heute an vielen Stellen doch noch auch männlich geprägt ist.
00:09:02: Und wie gesagt im Alltag ist das allenfalls in einem oder anderen Gremium wo ich drin sitze und dann in so herrenrunden und dann vielleicht doch noch eine der wenigen Frauen zumindest ein Spin, dass ich da denke okay das Thema Parität und Quote könnten wir an einer oder anderen Stelle auch bei Kölping
00:09:20: gebrauchen.
00:09:21: Was waren so die Reaktionen?
00:09:22: Hast du die noch im Kopf?
00:09:24: Es gab tatsächlich auf meine Kandidatur hin... gar keine besonderen Reaktionen und das fand ich erst mal gut.
00:09:30: Ich glaube, da war viel spannender dass nicht zu den Gehörer die bei Kolping aufgewachsen sind.
00:09:36: also ich habe eine andere jugendverbandliche Karriere gemacht und bin über meinen Hauptberuf als Geschäftsführerin Kolping Jugendwohnen eingestiegen bei Kolbing und das war glaub ich an der Stelle von größerer Aufmerksamkeit als die Tatsache dass ich ne Frau bin.
00:09:51: Das spricht aber ja auch erst mal für Colping, würde ich sagen.
00:09:54: Wie blickst du darauf?
00:09:55: Dass es eben erst seit sechzig Jahren für Frauen erlaubt ist, auch Mitglied zu werden und ihnen das vorher eben verwährt wurde?
00:10:02: Nachhinein betrachtet finde ich das wirklich schräg!
00:10:06: Ich habe in Vorbereitung auf heute so ein bisschen geguckt wie sich da die Geschichte von Colping entwickelt hat und dass Frauen eigentlich erst eine Rolle spielten nach dem Zweiten Weltkrieg als die Männer ja gerade noch gar nicht wieder da waren.
00:10:18: So Kolping musste sich umbenennen aus den Gesellenvereinen, die so gar nicht mehr weiter existieren durften im Krieg, weil der deutsche Kolpingsfamilie EV oder die Deutsche Kolpungs-Familien geworden und als Familie waren aber erstmal hauptsächlich Frauen da.
00:10:35: Und dass die Männer, die dann zurück haben und sich trotzdem weiter getroffen haben relativ spät auf die Idee gekommen sind, dass das ja eigentlich doof ist.
00:10:43: Die Frauen schon wieder alleine zu lassen nachdem sie ja so viele Kriegsjahre auch weg waren, ist schon verwunderlich.
00:10:50: und die oft auch erst in so einer helfenden unterstützenden Rolle zu sehen.
00:10:54: und dass es gebraucht hat zu verstehen, dass die ja so ein Turn-Around schaffen können von der Idee auch Kölpings Familie zu sein
00:11:02: Das ist nämlich, es ist ja die eine Sache Mitglied erst mal zu werden.
00:11:06: Aber mitzugestalten – das ist ja nochmal ein Schritt weiter!
00:11:09: Wie gut ist das gelungen?
00:11:10: Findest du?
00:11:11: Ach bis heute ist das großartig gelungen würde ich sagen.
00:11:13: Es hat aber ganz schön lange gebraucht also in neunzehnt sechsensechszig war diese besagte Zentralversammlung wo aus Würzburg der Antrag gestellt wurde dass Frauen als gleichwertige Mitglieder aufgenommen werden können Und der Beschluss wurde von den meisten ignoriert.
00:11:27: Das finde ich eine interessante Parallele zur Heute, weil auch heute ist das so, wenn wir Sachen auf Bundesebene beschließen braucht es ne ganze Zeit bis sich das so durch den Verband trägt.
00:11:37: Wir haben in dem Jahr-Zwei-Tausend-Zwanzig ein neues Leitbild beschlossen und wenn ich jetzt in die Kolblingsfamilie fahre und frage, kennt ihr denn eigentlich das neue Leit Bild?
00:11:44: Dann sagen die ach, neues Leidbild!
00:11:46: So war das damals eben auch schon.
00:11:48: Es wurde auf Bundesemene beschlossen Frauen können Mitglied werden aber die für dass keine direkte Relevanz hatte.
00:11:54: Also es hat ja locker zwanzig Jahre gebraucht, bis das irgendwie mal so richtig erste Früchte getragen hat tatsächlich.
00:12:01: Würdest du sagen, dass die Frauen dann aber auch die Macherinnen waren und bis heute sind bei Köping?
00:12:08: Ich glaube Frauen machen ist anders bis heute.
00:12:10: also die Männer waren ja vorher auch Macher, wir kommen aus dem Handwerk und da blieb es gar nicht aus den Verband zu gestalten und rund um dem Beruf sozusagen im Gesellenverein zu leben und zu machen.
00:12:23: Aber die Frauen haben es geschaffen, neuen Blick reinzuwerfen und zu schauen wie entwickelt sich der Verband weg eben von diesem berufsständigen Verband hin eher zu einem Sozialverband.
00:12:34: und so gucken wir können uns auch aktiv in Gesellschaft engagieren und einbringen?
00:12:39: Wie können wir die Nöte der Zeit nochmal neu erkennen und Gesellschaft mitgestalten?
00:12:47: Themen oder auf Gewichtung der Themen?
00:12:49: Oder sowohl als auch irgendwie das miteinander
00:12:51: zusammen.
00:12:52: Ich glaube, dass hängt miteinander zusammen.
00:12:54: also es gibt genug Themen wo ich glaube da ist es auch egal von welchem Blickwinkel aus du das denkst.
00:13:00: aber es gibt auch Themen die kommen vielleicht doch eher über den Männerbereich und Themen die können.
00:13:06: bei den Frauenbereiches muss man sagen Wo ich sagen würde, dass Kolping nach wie vor recht männlich zumindest in der Leitungsebene geprägt ist im Bildungsbereich.
00:13:15: Die Bildungswerke da die Geschäftsführungen sind schon auch noch öfter Männer.
00:13:19: tatsächlich dabei würde ich die These aufstellen das bei den Mitarbeitenden es durchaus mehr Frauen sind.
00:13:25: so Das das sind noch ein paar Ecken wo ich denke Da haben wir's auch noch nicht ganz geschafft.
00:13:30: also Ich finde Es gibt viele Möglichkeiten für Frauen gleichberechtigt unterwegs zu sein Bei Kolping Aber Wir Haben es Noch Nicht an allen Ecken Geschafft.
00:13:38: Wo ist denn vielleicht noch Luft nach oben?
00:13:41: Ich glaube, es gibt deutschlandweit noch drei Kolbingsfamilien die bis heute keine Frauen aufnehmen.
00:13:45: Keine Mädchen und Frauen.
00:13:46: das finde ich interessant und ich weiß noch gar nicht ob ich mir zum Ziel setzen soll dass sich das ändert aber ein bisschen wormen tut's mich schon.
00:13:56: an sehr sehr vielen Stellen sind wir sehr weit weil wir viele Möglichkeiten schaffen dass sich Mädchen oder Frauen wie Lisi eben auch gesagt hat gleichberechtigt einbringen können.
00:14:08: Ich habe zuletzt noch vor zwei, drei Wochen in der Runde gesessen.
00:14:11: Da ging es darum zu überlegen wer kommt neu in den Vorstand dazu und wir haben ein bisschen Namen gesammelt.
00:14:18: Und dann wundere ich mich manchmal dass ich aber doch die einzige bin die sagt Leute da stehen nur Männer drauf.
00:14:26: Wir müssen nochmal schauen das wir Frauen ins Boot holen Und dann bis heute das Argument kommt naja also wenn sie gleich qualifiziert sind ist mir eigentlich egal ob dann Mann oder eine Frau sitzt Und das ärgert mich.
00:14:38: Da denke ich, nee es ist schon auch wichtig gezielt darauf zu achten und vielleicht auch einen Posten vakant zu lassen um zu erreichen dass wir gleichberechtigt besetzt sind in den Kremien.
00:14:50: Der Anteil der Frauen ist in all den Jahren aber ja stetig angestiegen.
00:14:54: mittlerweile beträgt der frauenanteil im Gesamtverband dreiundvierzig Prozent bei der Colping Jugend sind es einundfünfzig Prozent.
00:15:02: Wie bewertest du das Lisi?
00:15:05: Grundsätzlich ist das natürlich eine gute Entwicklung.
00:15:09: jetzt aus dem heraus, was Alex gerade noch mal ins Wort gebracht hat.
00:15:13: Ich fand jetzt nochmal total interessant es von dir zu hören dass das dann gar nicht mehr so reflektiert wird.
00:15:20: die Frage sind dann Männer und Frauen ausgewogen in so einer Vorstandskonstellation oder ist er egal auch in anderen Gremien wo's darum geht vielleicht auch noch mal unterschiedliche Blickwinkel einzubringen und vielleicht eben auch nicht nur Männer und Frauen, sondern wir haben ja jetzt seit einigen Jahren die Möglichkeit einen Diversengeschlechtseintrag zu wählen für den eigenen Post- oder Personalausweis.
00:15:50: Und dann muss das sich natürlich auch irgendwie widerspiegeln weil es natürlich geltendes Recht ist.
00:15:57: Ich finde es deshalb natürlich schon interessant dass man, glaube ich vielleicht vor einigen Jahren eine höhere Sensibilität für diese Fragen hatte.
00:16:07: Also für Repräsentanzfragen jetzt insbesondere von Frauen im Verband und das meinte ich eben vorher wenn man sich dem nicht immer wieder widmet und wenn diese Bildungs- und Transferarbeit nicht immer aufs Neue gemacht wird dann gerät es einmal schnell in Vergessenheit und man hat einen schleichen Rollback den man gar nichts so wahrnimmt.
00:16:29: Da ist es dann wichtig, dass man eben so Menschen hat wie dich dann eben Alex oder auch andere die das immer wieder, denen das auffällt und die das wahrnehmen.
00:16:38: Und die vielleicht eben schon andere Erfahrungen in ihrer Vergangenheit gemacht haben.
00:16:43: weil das muss ich zum Beispiel schon auch sagen Ich bin selbst so oder habe in meiner Kindheit halt die Erfahrung gemacht ich durfte nicht ministranten werden Weil das damals bei mir im Dorf und das war so üblich auch in vielen ländlichen Regionen damals noch in bestimmten Dütsösen, in Bayern aber wahrscheinlich auch woanders.
00:17:03: Ja,
00:17:04: in NRW.
00:17:06: Ich durfte nicht Ministranten werden und im Nachhinein habe ich ganz oft gesagt dass das Beste was mir passieren konnte weil so kam ich heute zu Kolping und die Ministrantinnenarbeit hätte mir nie diese Weite ermöglicht die ich aber durch Kolping hatte.
00:17:21: also ich hab in Jugendjahren dann erste Kontakte nach Osteuropa haben können über die Jugendverbandsarbeit, über internationale Jugendarbeit.
00:17:31: Eine Straßenkinder-Schule in Ecuador begleiten dürfen durch unsere Arbeit, die wir im Dorf gemacht haben und sowas weitet ja total die Perspektive.
00:17:42: Und diese Möglichkeiten hätte ich alle zum Beispiel nicht gehabt wenn ich damals in der Ministrantenarbeit erst mal gewesen wäre.
00:17:53: Die Kolping Jugend hat durch dieses, wir sind gleichermaßen damals eben Jungen und Mädchen bzw.
00:18:02: junge Frauen, junge Männer in Leitungsfunktionen auf den unterschiedlichen Ebenen war sehr einladend.
00:18:08: natürlich weil das ist ein positives Beispiel.
00:18:11: dann gehe ich gerne als junge Frau zu diesem Verband oder als Mädchen weil ich mich eingeladen fühle wenn man explizit Angebote bekommen und
00:18:21: Chancen bekommen.
00:18:22: Genau, also eine Perspektive.
00:18:25: Und das finde ich zum Beispiel schon da hat glaube ich der Gesamtverband in den letzten Jahrzehnten es mein Eindruck so wie ich das jetzt auch begleiten oder immer wieder verfolgen durfte weil ich auf unterschiedlichen Ebenen auch aktiv war absolut von der Jugendarbeit gelernt und profitiert, dass die immer wieder den Finger in die Wunde gelegt hat.
00:18:47: Und eben auch auf neue Entwicklungen aufmerksam gemacht
00:18:50: hat.
00:18:50: Total!
00:18:51: Also das teile ich durch und durch bis heute wo ich sage ja da hält die Kolping-Jugend uns jung.
00:18:57: und trotzdem hast du aber auch recht es braucht immer eine Hüterin für das Thema Parität um Gleichstellung und es braucht gute Vorbilder.
00:19:07: Und ich erlebe schon auch, dass es einen Trend gibt.
00:19:09: Dass das nicht mehr so wichtig ist.
00:19:11: Also genau das Beispiel zu sagen die Bundesvorsitzende ist ja schon eine Frau und die Bundessekretärin auch ne geistige Leiterin haben wir auch reicht doch als Frauenquote im Bundesvorstand.
00:19:23: So also sowohl verbandlich als auch tatsächlich.
00:19:28: Wir besetzen ja relativ viele Stellen auch bei Kolping und auch
00:19:31: da
00:19:32: merke ich, dass die Sensibilität sehr unterschiedlich ist.
00:19:35: Dass sich durchaus noch mal gucken kann mit welchem Geschlecht besetze ich die Stelle und nicht nur nach fachlicher Qualifikation zu gucken.
00:19:42: Aber ich glaube, das kennt ja jeder im Berufsleben.
00:19:45: Wenn dann eben dieser Kommentar kommt, wenn die Qualifikation die gleiche ist – es ist doch egal ob Mann oder Frau!
00:19:50: Was ist da ein Mittel um zu sagen na ne?
00:19:54: Es ist schon wichtig auch dass die Frau da gesehen wird bzw ihr recht bekommt.
00:19:58: Ist das tatsächlich, dass man sagt, das ist ein Recht?
00:20:02: Also auf der einen Seite sicherlich ein Recht.
00:20:04: also es ist der dritte Artikel unseres Grundgesetzes sehr zentral auch anzusehen.
00:20:10: meines Erachtens und Deshalb ist es natürlich einmal diese rechtliche Frage, aber ich finde auch nochmal total wichtig sich dessen bewusst zu machen dass ein Verband doch davon profitiert wenn er unterschiedliche Perspektiven und die haben einfach Männer- und Frauen sozialisationsbedingt weil sie anders aufwachsen.
00:20:32: Weil Sie in unserer Gesellschaft leider immer noch andere Aufgaben teilweise zugewiesen bekommen deshalb eben auch andere Perspektive einbringen können wiederum sich Rollenbilder verändern können und so weiter.
00:20:46: Wenn ich das negiere, dann ist die Gefahr größer dass alles so bleibt wie es ist oder sich Dinge zementieren auch in unserer Gesellschaft und auch patriarchale Strukturen.
00:20:58: deshalb ist es glaube ich total zentral was vielleicht ganz interessant ist.
00:21:03: Es gibt ganz viele Studien, die in Unternehmen die Diversitätsfragen wissenschaftlich evaluiert haben.
00:21:10: Also sich dann auch damit auseinandergesetzt haben welche positiven Effekte Diversität und damit wurde zum Beispiel eben Geschlecht zum einen gemessen, dann auch andere Diversitetskategorien wie Migrationsgeschichte
00:21:25: usw.,
00:21:26: aber ich fand es ganz interessant weil die positiven Effekte überwiegen immer Und sie sind zum einen größere Kundenbindung, nachhaltigere Erfolgsperspektiven auch dann total positiver Effekt natürlich für Unternehmen ist.
00:21:44: Auch dass die Rendite entsprechend auch immer gestiegen ist wenn man sich eingelassen hat auf diverse Führungsgremien und das ist ja eigentlich so immer in der freien Wirtschaft.
00:21:57: ein totales Pro Argument Warum es sinnvoll sein könnte oder sollte macht dann eben auch zu teilen, weil dann alle was davon haben.
00:22:06: Aber ich habe sehr gerade schon angesprochen Machtteilen ist natürlich für diejenigen, die sie innehaben oft nicht so leicht und deshalb bewegt sich leider weniger wie es wünschenswert wäre.
00:22:19: Aber Kundenbindung ist für ein Verband ja zum Beispiel was total zentrales.
00:22:23: Wenn man weiß, Frauen fühlen sich in ihren Lebensrealitäten stärker von anderen Frauen auch abgeholt größtenteils oder auch wiedergespiegelt, auch in der Entscheidung die sie vielleicht auch treffen oder Fragestellungen die Sie dann in Vorstände mit reinnehmen Dann ist das natürlich für einen Verband total zental und Für unsere Kirche übrigens auch, wenn man sich das weiß.
00:22:48: Also da merkt man ja dass eine schwintende Kundenbindung, Kundinnenbindung vielleicht damit einhergehen könnte, dass Lebensrealitäten sich nicht so stark widerspiegeln in bestimmten repräsentativen Positionen wie es wünschenswert wäre.
00:23:08: Gleichzeitig merke ich, kurz nochmal einhaken, dass wir es im Verband natürlich auch nicht mehr so zum Thema machen und frag mich zwischendurch.
00:23:16: Muss das noch mal mehr Thema sein?
00:23:18: Auch gezielt Angebote
00:23:19: z.B.,
00:23:20: wie für Mädchen und Frauen zu machen ist gehabt, neunzehntsechsten achtzig ein erstes Bundesfrauenforum bei Kölping.
00:23:26: Der BDKJ hat bis heute eine Bundesfraunkonferenz oder Tagung.
00:23:31: Es gibt beim Zentralkomitee der Deutschen Katholiken immer einen Frauenfrühstück was by the way belächelt wird.
00:23:39: Aber nochmal zu gucken, bildet man auch noch mal Frauenbanden und holt das Thema damit anders in den Verband oder in die Organisationen, in der man sich bewegt.
00:23:54: Auch gerade junge Frauen finde ich noch mehr weil sie gar nicht mehr so sensibilisiert sind für das Thema reinzuholen und zu sagen du hast hier gute Vorbilder, einen guten Raum dich bewegen zu können.
00:24:06: Du kannst hier was lernen und du kannst vor allen Dingen auch lernen dich nicht unter Wehr zu verkaufen.
00:24:11: Wir waren eben kurz bei den Bewerbungsgesprächen, das erlebe ich am häufigsten spätestens bei der Gehaltsfrage die er heute eher schon in der Ausschreibung auch stehen muss.
00:24:20: aber früher kann es ja sagen so welches Gehalt hast du dir denn vorgestellt?
00:24:24: Die Frauen liegen immer drunter also nicht in einer realen Bezahlung sondern in dem was sie Frauen selber sagen wie viel Sie gerne verdienen möchten und ganz oft dass Frauen wirklich sich auch inhaltlich viel weniger offensiv einbringen In das, was Sie mitbringen.
00:24:40: Wo du den Fass selber sagen musst ... Das ist schon was wert, dass du drei Kinder großgezogen hast.
00:24:46: Wie das Management eines kleinen Unternehmens so.
00:24:49: Was eine Frau für sich nicht sehen würde und vielleicht müssen wir doch noch mal Räume schaffen?
00:24:56: Ich kann es total gut nachvollziehen, dass Frauen eben nicht so offensiv damit reingehen.
00:25:01: Weil die Erfahrungen, die sie in der freien Wirtschaft machen, glaube ich wirklich diametral eine andere ist oder nicht?
00:25:08: das glaube ich sondern auch im Erkenntnisbereich, dass das eben oftmals nicht anerkannt wird – die Familienarbeit, die man leistet beziehungsweise und andersrum.
00:25:20: Es wird auch negativ bewertet wenn da nicht in Elternzeit war, sondern gleich wieder eingestiegen ist.
00:25:25: Also es ist wirklich total interessant wenn man sich die ganzen Einstellungsforschungen dazu ansieht dass Frauen eigentlich fast niemanden immer recht machen können oder es gibt kein.
00:25:38: so lange sollte ich zu Hause bleiben also damit man gesellschaftlich anerkannt ist sondern das ist wirklich so relativ stark noch verankert.
00:25:48: Im deutschsprachigen Raum ist nicht nur Deutschland, auch Österreich und die Schweiz sind da ganz vorne weg ein traditionelles Rollenbild.
00:25:57: Wenn Frauen Kinder haben ihnen zuweist dann eine gewisse Zeit zu Hause bleiben und Männern dann die Erwerbsarbeit entsprechend zu erhöhen.
00:26:08: das sind auch die Zahlen.
00:26:09: also Männer wenn sie Kinder bekommen erhöhen immer noch ihre Erwerbesarbeit.
00:26:14: also die Teilzeitarbeit wird zurückgestellt.
00:26:17: Frauen gehen dann weiter in Teilzeit, also anstelle dass man eigentlich aus unserer Perspektive auch ein Bild schafft in unserer Gesellschaft wo Sorgearbeit und Erwerbsarbeit möglichst gleichmäßig zwischen Paaren aufgeteilt wird unabhängig vom Geschlecht.
00:26:36: Und was natürlich wünschenswert wäre.
00:26:39: Dann finde ich eben nochmal eins weil das so ist mit dieser Sorge Arbeit die so stark an die Frauen gekoppelt hochinteressant, dass die Forschung eben auch gezeigt hat das Frauen Zeit verhandeln oder bei Verhandlungen mit dem Arbeitgeber.
00:26:56: Die sagen ihnen ist es wichtiger zu verhandlen, dass sie früher nach Hause gehen können und flexiblere Arbeitszeiten haben während Männer den Fokus auf die Gehaltsverhandlung legen.
00:27:09: Und das heißt, die Energie bei den Frauen ist schon aufgebraucht über die Flexibilisierungsfragen.
00:27:15: Die Männer müssen sich da gar nicht drum kümmern in ihrer Wahrnehmung.
00:27:20: Also es ist natürlich jetzt mal schnell so daher geredet.
00:27:23: Es ist nie eins zu eins der Fall auch für alle Hörerinnen und Hörern.
00:27:28: Aber die statistischen Daten sagen halt im Mehrzahl ist das der Fall.
00:27:33: Was heißt das für uns Frauen?
00:27:33: Müssen wir einfach selbstbestimmte und tatsächlich mehr aufs Geld gucken?
00:27:37: Ich bin eigentlich nicht so ein Fan davon immer zu sagen, die Frauen müssen sich ja selber um ihre Rechte kümmern.
00:27:44: Ich finde es gut was Alex gesagt hat, Banden zu bilden weil ich glaube das im ZDK zum Beispiel des Frauenfrühstück schon dazu beigetragen hat dass in den letzten Jahren wo ich's mitbekommen habe sich einfach auch die Frauenquote bei den Einzelpersönlichkeitswahlen und bestimmte Änderungen in der Satzung und so vorangetrieben werden konnten oder auch Beschlüsse, die Frauen betreffen dann auch stärker gefasst werden.
00:28:09: Aber ich glaube dass strukturelle Fragen mit strukturen Lösungen beantwortet werden müssten und
00:28:20: das
00:28:20: heißt für mich schon, dass es politische Lösungen braucht die nicht die Aushandlungsfragen immer auf die Einzelperson abwälzen.
00:28:29: Das heißt, dass Unternehmen festlegen lassen, das ist das Gehalt ob Mann oder Frau?
00:28:33: Die Entgelttransparenz-Richtlinie, die auf europäischer Ebene verabschiedet wurde und in nationales Recht übersetzt werden muss Eigentlich ist sie seit siebten Juni überfällig, dieses nationale Gesetz oder die Anpassung des nationalen Entgelttransparenzgesetzes.
00:28:57: Die würde ich auf alle Fälle dazu beitragen, dass wir zum Beispiel eine Regelung haben, die bezogen auf Endgeldgleichheit einen starken Unterschied machen würde im Sinne von einer Verbesserung und einen kleineren Gap.
00:29:14: Wir haben aktuell sechzehn Prozent, man muss eigentlich davon ausgehen dass mit einer Entgeltransparenz Richtlinie wir auf alle Fälle einige Punkte gut machen würden vielleicht sogar unter die zehn Prozent reinrutschen würden und das würde einfach dazu führen, dass Unternehmen dann immer Berichte abgeben müssen wie sie ihre Beschäftigten bezahlen, dass mehr Transparenzen insgesamt im Lohngefüge vorherrscht.
00:29:42: Wir haben so etwas zum Beispiel im öffentlichen Dienstjahr und da ist der Gender Pay Gap um einiges kleiner.
00:29:48: Er ist auch nicht auf Null, gibt da noch mal Gründe die man jetzt ausführen könnte aber er ist um einige kleiner und deshalb glaube ich schon dass solche strukturellen Maßnahmen eigentlich die Lösung auf struktuelle Probleme sind und nicht die Einzelpersonen die für sich verhandeln muss.
00:30:06: Wie ist das hier bei Köping Alex?
00:30:07: Gleicher Lohn für alle?
00:30:09: Ja zumindestens in der gleichen, ich sag jetzt mal fach Ebene.
00:30:15: Darum weiß ich auch, dass die großen Portale das jetzt eigentlich schon umsetzen.
00:30:18: Wenn du eine Stellenausschreibung online setzt, musst du mittlerweile schon konkret auch das Gehalt angeben und das finde ich am Ende auch gut.
00:30:26: Weil dann ist genau dieser Verhandlungsspielraum vielleicht noch in welcher Erfahrungsstufe wird dich eingruppiert aber nicht mehr das Grundgehalt?
00:30:32: Das haben wir vorher im operativen auch nicht so gemacht.
00:30:35: es ging eher darum Haben die Leute einen zu hohen Erwartungshorizont weil wir uns natürlich hauptsächlich über Mitgliedsbeiträge finanzieren Wir deutlich schlechter vergüten unterm Strich als vielleicht der öffentliche Dienst oder auch die Karitas.
00:30:49: Und du deswegen immer eine Idee davon brauchst, werden die Leute mit der Eingruppierung, die wir zur Verfügung stellen, glücklich?
00:30:57: Genau das darf ich tatsächlich auch, dass an dieser Stelle schon ein guter Weg ist um für mehr Gleichberechtigung zu sorgen.
00:31:04: Du hast aber gerade gesagt Frauenfrühstück, es wird so ein bisschen belächelt!
00:31:07: Ist es der Name der Begriff ... Muss man da schon ran, um einen anderen Effekt zu erzielen?
00:31:16: Ich weiß gar nicht, ob es immer die Begrifflichkeiten sind.
00:31:19: Und ich weiß ja gar nicht ... Ob das lächerlich machen nicht auch unterbewusst dann vielleicht dazu beitragen möchte, dass man diese Runden nicht allzu ernst nimmt, weil man sie doch ein bisschen gefährlich findet für den eigenen Machterhalt.
00:31:37: und natürlich müssen wir Macht teilen.
00:31:40: Wir können aber auch andere Dinge teilen, die wirklich schön sind miteinander.
00:31:45: Wenn wir jetzt für mehr Gleichberechtigung und mehr Gleichstellung in unserer Gesellschaft sorgen.
00:31:50: Und deshalb will ich das gar nicht immer so ein Frauen gegen Männer oder auch diverse Geschlechter gegen und Frauen gegen Männer oder so ausspielen sondern Ich glaube dass es relativ zentrales Gleichstellungsfragen wirklich als solche zu begreifen die Geschlechter eben gleiche Chancen bekommen sollen und gleiche Möglichkeiten.
00:32:13: Und man das durch bestimmte gute Rahmenbedingungen schafft, ein Verband wie Kolping bietet ja eigentlich auch an vielen Stellen schon so gute Rahmenbedingungen weil er bestimmte Vorgaben in seinen Wahlordnungen vorsieht
00:32:28: usw.,
00:32:29: was ich einfach ganz gut finde.
00:32:31: Ich glaube dass man wirklich nicht unterschätzen darf man in Kolbing als Mann auch eine andere Rolle übernehmen darf.
00:32:42: Und das war das, was ich meinte vorher mit.
00:32:44: Man gewinnt ja auch also man verliert vielleicht natürlich insofern dass nicht alle Machtpositionen oder repräsentativen Positionen mehr den Männern vorbehalten sind Aber wir gewinnen an Perspektivvielfalt für Männer und Jungen.
00:32:59: Wenn es bei Kolping, meines Erachtens auch bei anderen Verbänden stark gelebt wird – Männern anbieten Teil einer sorgenden Gesellschaft oder sorgendem Gemeinschaft zu sein?
00:33:12: Absolut!
00:33:12: Wie oft kommt es vor dass ein Mann sich vielleicht schämt wenn er Elternzeit nehmen will oder Angst hat seinen Job zu verlieren oder belechelt wird von seinen Kollegen?
00:33:20: das ist ja auch eine Ungerechtigkeit die daherrscht.
00:33:23: Also genau das zeigen ja auch die Zahlen.
00:33:26: Wir haben aktuell knapp ein bisschen über drei Monate, die Männer durchschnittlich Elternzeit nehmen.
00:33:34: Das ist natürlich viel zu wenig weil man sich überlegt wie Bindung zu Kindern aufgebaut wird.
00:33:39: und Elternzeit bedeutet leider in vielen Fällen auch oft noch so, dass dann auch die Frau trotzdem zu Hause ist und weil sie ja schon bestimmte Erfahrungen gesammelt hat mit Füttern wickeln usw.
00:33:51: Dann vielleicht diese Aufgaben weiter übernimmt.
00:33:53: Und dann in Teilzeit arbeitet.
00:33:54: das ist ja auch auf der Fall?
00:33:55: Genau!
00:33:57: Die skandinavischen Länder haben es uns in den letzten Jahrzehnten muss man sagen schon so positiv vorgemacht, dass eine Gesellschaft Gleichberechtigung eben auch leben kann Wirklich Gleichstellung in Vereinbarkeits- und Sorgearbeitsfragen auch schon gut vorgelebt, weil dort Männer zum Beispiel auch viel mehr Elternzeit nehmen.
00:34:21: Sich dann auch im weiteren Leben der Kinder viel mehr Zeit mit ihnen verbringen.
00:34:28: Und eigentlich finde ich dass viele Angebote bei Kolbingen eigentlich so ausgerichtet sind, dass Männer auch gleichermaßen in Sorgeverantwortung dass man davon ausgeht, dass sie auch in Sorgeverantwortung gut eingebettet werden.
00:34:42: Ich weiß das es in vielen Dütsösen zum Beispiel so Formate wie in meiner Heimat-Dütsösse München Freising wie Kes Erzien gab wo auch dann Männer in dieses Fortbildungsteam reingekommen sind und Das ist einfach also ein Selbstverständlichkeit war die glaube ich in vielen anderen gesellschaftlichen Kreisen nicht so selbstverständlich ist dass Männer eben auch sich als Relevanter Teil dieser Sorgegemeinschaft Familie sehen.
00:35:13: Ich glaube aber, dass es nicht im eigenen Kernfamilienbereich endet weil die Sozialpädagogen, die in Jugendwohnen für junge Erwachsene sorgen sind ja auch Teil dieser sorgenden Gemeinschaft.
00:35:27: und hier Männer sichtbar zu machen, die erzieherische sozialpädagogische Tätigkeiten machen wäre eigentlich was viel wertvolleres gerade noch so oder ist auf alle Fälle sehr wertvoll für unsere Gesellschaft, aber es gerade glaube ich noch mal so wichtig in diesen Zeiten was ich eingangs gesagt habe wo wir einen starken Pushback haben.
00:35:49: Wo reiche mächtige Männer auf dieser Erde Bilder zeichnen von Männern die sich prügeln viel Geld haben viel Macht zu haben und auch Macht über Frauen ausüben.
00:36:05: Aber das ist ja keine Zukunftsvision von einer Gesellschaft, wo wir leben möchten.
00:36:09: Jetzt unabhängig vom Geschlecht.
00:36:11: Da glaube ich im Übrigen genau was männliche Sozialpädagogen angeht in Jugendwohnen dass wir da sogar relativ gut aufgestellt sind.
00:36:19: wenn wir bei der Frage der Elternzeit selbst bei den Mitarbeitenden im Bundessekretariat ist es relativ klassisch tatsächlich
00:36:26: und das ist auch dann immer Thema für euch also dass man eben gleich geschlechtlich Unterwegs ist gleich behandelt.
00:36:32: Genau, also ich sag jetzt mal alle die hier arbeiten bekommen mit dass das was ist was dem Verband an und für sich weg macht.
00:36:37: Und dann weißt du gar nicht was es braucht um das aber individuell bei den Personen auch zu erreichen.
00:36:44: und dann wird's gerne auf die persönliche Situation zu Hause und wer wie wo gerade arbeitet und welchen individuellen karriere Schritt gerade macht und nicht macht geschoben.
00:36:55: Und da wünschte ich mir manchmal, ich könnte vorschreiben, dass Männer und Frauen gleichberechtigt zu Hause in Elternzeit gehen.
00:37:04: Aber kannst du leider noch nicht?
00:37:05: Oder hast du was geplant?
00:37:06: Nein
00:37:06: das habe ich nicht geplant!
00:37:09: Aber der Staat könnte einige Sachen machen also jetzt nicht vorschreiben aber er kann Anreize setzen.
00:37:14: zum Beispiel könnte er sagen vollen Elterngeldbezug gibt es nur dann wenn paritätisch aufgeteilt.
00:37:21: Wenn ihr nicht paritätisch aufgeteilt habt, sondern meinetwegen sieben fünf oder so oder sieben sechs.
00:37:28: Dann habt ihr sozusagen die schon einen leichten Abzug und je weniger Paritätisch geteilt desto weniger Elterngeld.
00:37:37: das ist genau.
00:37:39: Und es gibt aber dann heute immer noch weiterhin natürlichen Elterengeldbezug.
00:37:43: so also man muss schon glaube ich auch bestimmte Härten Weil da ist es dann doch zu individuell, um zu sagen so auf Null geht's natürlich nicht und man muss das schon auch so ausgestalten dass Herden auch abgefedert werden.
00:37:59: Aber ich glaube was schon auch wichtig ist, dass man gute Anreize und relevante Anreizen als Staat setzt, dass eine paritätischere Aufteilung von Eltern seit zum Beispiel auch möglich ist weil es gibt schon auch Forschungen die sehr deutlich zeigt wenn die Mütter erst in Mutterschutz sind, dann noch in der Elternzeit und vielleicht auch die Elternseits lange nehmen.
00:38:22: Und dann vielleicht noch diese Lücke entsteht weil man keinen Kinderbetreuungsplatz bekommt?
00:38:28: Dann ist es unglaublich schwer wieder zurückzukehren in ein Vollzeitarbeitsverhältnis.
00:38:34: also die Statistiken zeigen dann einfach dass Teilzeit super wahrscheinlich ist und auch erst mal geringere Teilzeit dass die Anpassung an eine vollzeitnahe Beschäftigung dann einfach sehr viel schwieriger ist.
00:38:50: Und ich will das gar nicht allen Frauen und Menschen, also auch Männern oder so auferlegen, dass man immer Vollzeit arbeiten muss oder Vollzeit nah.
00:39:00: Aber es ist natürlich schon so, dass sich irgendwie bewusst machen muss, dass es für die eigene Persönlichkeitsentwicklung – und das ist ja auch etwas was wir bei Colping immer wieder deutlich machen Und da bin ich auch selber der festen Überzeugung, dass Arbeit einfach eine relevante Rolle spielt um sich zu entwickeln als Mensch.
00:39:20: Dazu müssen natürlich Arbeitsplätze gut ausgestaltet sein aber es geht ja nicht um die Vorstellung das jemand jetzt einen Arbeitsplatz Vollzeit machen muss auf den er gar keine Lust hat oder so.
00:39:34: Man vergesellschaftet sich ja auch am Arbeitsplatz und hat da auch noch mein anderes Umfeld.
00:39:40: Und eben nicht nur andere Kindergarten, Eltern oder man wird als die Mutter oder der Vater von Sohn XY gesehen sondern man ist ein Mensch der dann auch was in diese Arbeitswelt und damit auch in diese Gesellschaft einbringt.
00:39:55: Und ich finde, damit verbunden ist ja noch eine Folgeproblematik.
00:39:58: Nämlich die das unser aktuelles Rentensystem dann natürlich dazu führt dass sich auch ne viel höhere Altersarmut bei Frauen am Ende des Tages habe weil ich weder in Teilzeit voll in die Rentenkasse einzahle als auch die Erziehungszeiten nur teilweise angerechnet werden.
00:40:16: und Das kommt noch so on top, dass sich das sozusagen ein Leben lang fortträgt.
00:40:22: Und
00:40:23: man, dass die auch den Kindern irgendwann vorlebt?
00:40:25: Die Mutter ist dann also die Mama zu Hause länger als der Papa, der arbeitet.
00:40:30: Das kann ja auch wieder zu einem Rollenbild führen was Kinder dann irgendwann mitnehmen.
00:40:36: Ja absolut!
00:40:37: Es ist ja auch schon so, dass man natürlich nicht nur die eigenen Eltern, auch das was man in Kinderbüchern sieht.
00:40:44: In Schulbücher.
00:40:45: Deshalb gab es ja schon in den letzten Jahren Jahrzehnten eine Entwicklung, dass Man auch stärker nochmal schaut, was steht eigentlich in Schulbühnern drin?
00:40:53: Welche Rollenbilder werden da transportiert?
00:40:57: und Ist es immer die Mutter, die dann mit den Kindern zum Kinderarzt geht?
00:41:01: oder welche Rolle oder gibt es vielleicht am lesbischen Pärchen, das zusammenlebt und Kind aufzieht.
00:41:09: Und das sind natürlich dann auch so Dinge die damit transportiert werden.
00:41:14: Ich glaube schon, dass ist deshalb total wichtiges Kindern als Eltern eine gleichberechtigte Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit vorzuleben, damit sie für sich selber eine größere Rollenvielfalt perspektivisch aussehen können.
00:41:34: Das ist ja das nächste
00:41:35: Jahr.
00:41:36: Wie gut gelingt es hier bei Köping, dass alle das leben können was sie gerne leben?
00:41:40: Egal ob's jetzt der Mann ist da zu Hause bleibt oder die Frau?
00:41:44: Ich sag jetzt mal hauptberuflich zumindest auf Bundesebene ist das natürlich wirklich ganz unterschiedlich wie die Leute hierher hinkommen.
00:41:53: also die haben oft keinen verbandlichen Hintergrund und erstmal suchen die ganz unterschiedliche Stellen.
00:41:59: Unter dem Strich haben wir mehr Frauen in Teilzeit tatsächlich als Männer.
00:42:04: Das passt zumindest an den Punkt, aber ist dann an der Stelle familiär gewollt?
00:42:08: Also da greift das was Lise eben gesagt hat, da müsste irgendwie nochmal ganz andere Strukturen schaffen um das zu umgehen.
00:42:16: Ich gucke jetzt gerade mal so ein bisschen unsere ehrenamtlichen Strukture und habe da das Gefühl dass wir eine gute Mischung haben.
00:42:24: So ich glaube, dass zumindest Frauen da oft die Möglichkeit finden, das was sie gerne möchten und ihr Engagement dafür auch Zeit zu finden.
00:42:34: Und ja die Sachen nach vorne zu stellen und Männer am Ende des Tages natürlich auch
00:42:41: so
00:42:42: wo wir in der Erreichbarkeit noch nicht so gut sind ist genau beim Menschen des dritten Geschlechts sage ich jetzt mal Da geben wir in Ersatzung viele Möglichkeiten.
00:42:51: Das ist ja auch schon mal was, also zu sagen, wir wollen eine Vielfalt im Vorstand abbilden und sagen das bezieht sich eigentlich auf alle Vielfalsdimensionen.
00:43:00: Und da ist aber wieder die Coping-Jugendvoreiter bei denen gelingt es tatsächlich junge Leute allen Geschlechts zu erreichen und da hoffe ich dass wir als Verband schaffen die auch in den Teil des generationsübergreifenden Verbandes einzubinden und dass das da gar keinen Unterschied macht.
00:43:19: mit welchem Geschlecht bin ich bei Köping unterwegs.
00:43:22: Siehst du, liebe Lizzie, Köping als eine Art gesellschaftlicher Treiber im Sachen Gleichstellung?
00:43:30: Mal so, mal so will ich sagen!
00:43:35: Also wenn man an gesellschaftliche TreiberInnen bei Gleichstellung denkt, dann würde ich jetzt vielleicht noch stärker andere Verbände, Organisationen im Blick haben.
00:43:47: Ich glaube aber trotzdem dass man eben eine große Chance hat hier für eine Kontinuität auf dem richtigen Weg auch zu sorgen oder dabei zu tragen und das braucht ja eigentlich immer.
00:44:03: Kolping ist ein großer Verband.
00:44:06: Ich glaube, dass kleinere Initiativenstrukturen Verbände vielleicht manchmal auch die stärkeren Treiber weil sie schneller agiler und so agieren können ja ich weiß das Kolping eben schon auch Dinge nachhaltig an vielen Stellen vorantreibt also etwas langsamer sicherlich aber dann auch mit einer gewissen Nachhaltigkeit.
00:44:26: und es hat auch damit zu tun, dass man eben Dinge in Satzungen, Wahlordnungen usw.
00:44:31: einbindet und dann verstetigt hat, damit sie auch Gültigkeit haben für den Verband.
00:44:40: Das trägt ja dazu bei, dass künftige Generationen das wieder abändern könnten.
00:44:47: Aber man müsste es erst mal abändern.
00:44:49: Man kann's nicht von heute auf morgen über Bord werfen.
00:44:53: Deshalb glaube ich schon ... eine gewisse Nachhaltigkeit in diesen Fragestellungen auch mit vorantreiben kann.
00:45:02: Ich glaube auf alle Fälle im kirchlichen Kontext würde ich schon sagen, dass Kolping auch da ein gewisser Antrieb immer wieder ist oder eine gewissen Kraft.
00:45:12: und mit der Vielfalt die Kolping ja auszeichnet einmal die verbandliche Realität dann die Familienferienstätten des Jugendwohnen hat man wirklich gute Möglichkeiten eben unterschiedliche Rollenbilder, Menschen anzubieten.
00:45:30: Und damit meine ich zum Beispiel dass Frauen in Leitung sind und man das auch sichtbar macht wie jetzt hier im Bundessekretariat oder im Bundesvorstand.
00:45:40: Da ist man ja vielleicht auch Vorbild für andere Verbände initiativen Institutionen die heute noch nur männliche Vorsitzende hatten in ihrer ganzen Verbandsgeschichte.
00:45:52: Gleichzeitig kann man im Jugend wohnen eben auch in der pädagogischen Arbeit jungen Männern, die im Jugendwohnen sind unterschiedliche Angebote machen wie man sein auch unterschiedlich gelebt werden kann und nicht nur maskulinistische Ideale sozusagen vorgezeigt werden sondern auch andere Rollenbilder.
00:46:16: Das ist jetzt einfach mal so.
00:46:17: als Beispiel und in den Familienferienstätten wird ja schon viel ermöglicht oder dran gearbeitet, dass Menschen unabhängig vom Geschlecht eben auch unterstützt werden in ihrer Sorgearbeit die sie für die eigenen Familienangehörigen zum Beispiel dann auch machen und so.
00:46:36: Ich würde auch noch zwei drei Beispiele ergänzen da wo wir eigene Geschäftsbereiche haben zb Jugendwohnen oder Familienferienstätten oder auch in dem Bereich der Dienstleistungs-GNWH, die wir haben sind.
00:46:49: Wir dazu übergegangen zu schauen dass es paritätische Geschäftsführungen gibt.
00:46:54: das wäre glaube ich früher auch undenkbar gewesen man hätte halt einen Geschäftsührer gehabt.
00:46:58: Punkt so.
00:46:58: Und da kriegen wir einfach dadurch dass wir auch die Verantwortung auf mehr Köpfe verteilen Die Chancen auch zu sagen Das können wir paritätisch besetzen das wird gut gelebt.
00:47:09: wo du gerade noch mal sagtest im kirchlichen Bereich.
00:47:12: Das ist bei uns halt auch verankert, dass es neben dem Priester eben auch eine geistige Verbandsleiterin gibt sozusagen und das würde ich sagen haben wir auf ganz vielen Ebenen bis vor Ort ganz gut gelebt obwohl der Priester nach wie vor meist derjenige ist er das Hauptamtlich macht also bezahlt wird und die Geistliche Leiterin das Ehrenamtlich machen das aber in der Rollenaufteilung in der Zuständigkeit eben ganz oft gar keinen Unterschied macht.
00:47:41: Und am Strich bist du stolz, hast aber auch noch Baustellen?
00:47:44: Ja das ist eine sehr schöne Zusammenfassung!
00:47:48: Wenn ihr mehr zum Thema Gleistellung bei Kolping erfahren wollt dann schaut ins Kolping-Magazin in der Ausgabe vom achten august für die Artikel über sechzig Jahre Frauen Bei Kolping und ein Interview mit Lesi Meier.
00:48:03: Und weil im Printmagazin nur begrenzter Platz ist, veröffentlicht Colping das vollständige Interview im Online-Magazin unter colpingmagazIN.de.
00:48:16: Zum Schluss würde ich gerne eine letzte Frage euch stellen bzw.
00:48:19: euch bitten einen letzten Satz zu vollenden und der lautet – und ich fange mal mit dir an, liebe Alex – für die Zukunft
00:48:30: von Colping wünsche ich mir noch mal eine höhere Gleichberechtigung hinzubekommen.
00:48:39: Danke, Lisi!
00:48:41: Für die Zukunft von Kolping wünsche ich mir das die Kraft, die man hat durch die unterschiedlichen Angebote, durch den starken Verband und die vielen Menschen, die sich in ihm engagieren wirklich einen Unterschied zu machen und nachhaltig eben an diesen Gleichstellungsfragen auch dran zu bleiben.
00:49:04: Das heißt, in der Bildungsarbeit
00:49:07: muss vorleben.
00:49:08: Ich danke euch sehr, Desi Meier, Alexandra Horster für diese tolle Folge!
00:49:13: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.
00:49:15: Bitte empfiehlt diese Folge weiter,
00:49:17: abonniert
00:49:17: uns gesellig Der Coldwing Podcast auf jeden Fall hörendswert.
Neuer Kommentar